Mindfulness Based Stress Reduction
nach Jon Kabat-Zinn
MBSR
Achtsamkeitsbasierte Reduktion von Stress wendet sich an Menschen,
die einen unterstützenden Umgang suchen:
bei beruflichem oder
privatem Stress
bei chronischen Erkrankungen
und Schmerzerleben
zur Burn-out-Prophylaxe
für Gesundheit und
persönliche Entwicklung
Was ist Achtsamkeit und wohin
kann Achtsamkeit führen?
Den gegenwärtigen Moment in einer entspannten, offenen Haltung umfassend bewusst, unvoreingenommen und aufmerksam zu erleben:
Die inneren Empfindungen
des Körpers zu erspüren.
•
Die eigenen Denkprozesse und
Gefühlsmuster zu erfahren.
•
Sich gewohnter Beurteilungen
bewusst zu werden.
•
Sensibel zu werden für das Entstehen,
Bestehen und Vergehen innerer Prozesse
und äußerer Umstände.
•
Mit Geduld und Vertrauen lernen,
alle Empfindungen anzuerkennen und
auch Unangenehmen mit einer
akzeptierenden Haltung zu begegnen.
Den Kontakt zu sich selbst neu gestalten:
Mit Neugierde und Interesse
auf das eigene Erleben und
Gestalten schauen.
•
Sich zu öffnen für einen
verständnisvollen, akzeptierenden
Umgang mit sich Selbst.
•
Sich einzuladen, die eigenen Erwartungen
und Bedürfnisse, die eine Basis unserer
alltäglichen Entscheidungen bilden,
zu erleben und zu benennen.
•
Zu erfahren, dass sich ein neuer Spielraum
eröffnet im alltäglichen Erleben,
Denken und Handeln,
durch das Erleben von Veränderung
im gegenwärtigen Moment.
7 Kräfte
der
Achtsamkeit
Was unterstützt uns,
Achtsamkeit zu praktizieren?
In der Achtsamkeitspraxis verbinden wir uns zunächst mit unserem Atem und unserem Körper und nehmen die Position eines Beobachters ein.
Absichtslosigkeit
Wenn man von einem Ziel in den formalen Übungen sprechen kann, dann sich im gegenwärtigen Moment zu erleben, vom sogenannten Tun – Modus in den Seins – Modus zu kommen. Nichts erreichen müssen, keine Ansprüche erfüllen, keine Erwartungen, keine Vorstellungen, nichts erzwingen.
Anfängergeist
Eine Haltung zu entwickeln, in der Neugierde als freudiges Interesse und Offenheit im Vordergrund stehen.
Wir treten Situationen gegenüber, frei von Erwartungen, als erleben wir sie zum ersten Mal: Jeden Moment als neu und einzigartig erleben.
Nicht Urteilen
Geduld
Alles ist bereits vorhanden: unsere Empfindungen, Gedanken, Gefühle, Erfahrungen. Mit Geduld und Akzeptanz können wir erfahren, dass Dinge Zeit benötigen, sich zu entwickeln, sich zu entfalten. Und wir erleben Veränderlichkeit: haben wir bislang ungeduldig versucht, zum anscheinend besseren Moment zu gelangen, erkennen wir die Fülle des jetzigen Augenblicks.
Akzeptanz
Die Gegenwart so zu akzeptieren, wie sie gerade erscheint, mit all ihren Facetten und insbesondere mit den Aspekten, die wir als unangenehm bewerten, bringt uns aus unseren inneren Kämpfen heraus. Zu unserem Menschsein gehört, dass wir versuchen, die Realität unseren Vorstellungen anzupassen. Akzeptanz heißt nicht, Alles hinzunehmen. Können wir akzeptieren, dass Unangenehmes Bestandteil unserer Erfahrungen sind, unseres Lebens, weitet sich unser Blick auf die Möglichkeiten im Umgang damit. Anstatt Energie in die ständige Abwehr zu stecken, fließt sie in den kreativen Umgang damit.

